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Weiterbildung zum Thema „Swissness“ – Brandingregeln

Gestern am 20.1.2017 war es wieder so weit:
Wir waren bei unserem Partner RUZ.ch – Raiffeisen Unternehmerzentrum in Gossau SG, eingeladen zu einem interessanten Vortrag.

Swissness – Vorwärtsstrategien

lautete das Thema, welches uns Thomas Harder, Inhaber von Swiss Brand Experts näherbringen wollte.

Ein Abend voller angeregter Gespräche mit anderen KMU-Inhabern und Wirtschaftsleuten erwartete uns in der gewohnt angenehmen Atmosphäre der Gastgeber vom RUZ.

 

Was wir mitgenommen haben:

Wie funktioniert eine Marke eigentlich?

Thomas Harder hat uns eindrücklich aufgezeigt, dass man nicht einfach eine Marke SEIN kann, man WIRD eine Marke.
Der Prozess dazu ist geprägt von langer, feiner und gezielter Positionierung und der exakten Herausarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen.
Dass diese oftmals nicht jene sind, die man sich als Unternehmer vornimmt, sondern eben das, was der Kunde schlussendlich wahrnimmt und dass es die grosse Kunst ist, eben diese zu erkennen, zu vermarkten und sowohl über die Jahre aufrecht zu erhalten und auch für die Kunden gleichbleibend als Grund für den regelmässigen Einkauf zu behalten – das, und viel mehr machen schlussendlich eine Marke aus.

Auf Basis dieser Grundlagen haben wir einige Punkte der neuen Swissness-Vorlage (mehr unter diesem Link) diskutiert und sind schnell in der Diskussion auf die alles entscheidende Frage gekommen:

Was ist eigentlich Swissness ? Und welches Unternehmen sollte überhaupt damit werben?
Es drängte sich manchmal sogar die Frage auf, ob man als Gestalter und Werber einem Kunden in gewissen Fällen sogar eher von einer Swissness-Strategie abraten sollte, wenn diese nicht in der Natur seines Produktes oder seiner Dienstleistung liegt –

 

Als Fazit für mich kann ich folgendes zusammenfassen:

Wer mit Swissness werben will, sollte ein Produkt haben, das von Natur und Zweck her, schweizerische Werte vertritt.
Sprich Qualitäten wie „Sauberkeit„, „Ehrlichkeit„, „Innovation„, „Tradition„, „Naturverbundenheit„, „Verbindung zu unserer schweizer Umwelt und den Menschen“ etc.
Es reicht definitiv nicht, dass ein Produkt in der Schweiz hergestellt wird um sich mit „Swiss Quality“ brüsten zu können – dieser „Schuss“ könnte gewaltig nach hinten losgehen und gar als „mehr Schein als Sein“ bewertet werden können.
Etwas ketzerisch hat sogar ein Gast gesagt, dass bewusst nicht mit Swissness zu werben, das „Typisch Schweizerischste“ über haupt sein könne. Denn wir Schweizer seien ja nicht jene, die sagen „wir haben das Beste“ sondern wir würden eher sagen „es isch glaub recht guet grote und het drum au sin Priis„.

Mir ist in den Ausführungen von Thomas Harder und in der Diskussion mit den anderen Gästen wieder einmal bewusst geworden,
dass die Stories hinter der Werbung am besten sind, wenn sie echt sind und nicht konstruiert. Dass Swissness nicht einfach ein „Gütesiegel“  à la
chont halt us de Schwitz, drum choschts meh“ sein kann, sondern für Werte, Menschen, echte Geschichten und den Willen
Unternehmertum in der Schweiz zu betreiben sein soll und dass dies dann eben auch „echt schweizerisch“ wirkt, ohne dass man das speziell vermarktet,
sondern weil es einfach „echt“ ist.

 

In diesem Sinne,
danke für die tollen Einblicke ans RUZ und an Thomas Harder

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